Regie
Wolf-Dietrich Sprenger
Bühnenbild und Kostüme
Achim Römer

Florence
Therese Lohner
Hannibal
Siegfried Walther
Fairy May
Ruth Brauer-Kvam
Jeffrey
Erich Altenkopf
Mrs. Paddy
Susanna Wiegand
Titus
Alexander Waechter
Samuel
Friedrich Schwardtmann
Lily Belle
Doina Weber
Ethel
Elfriede Ott
Wilhelmina
Katharina Pichler
Dr. Emmett
Kurt Sobotka

Elfriede Ott


unterstützt von
John Patrick
Eine etwas sonderbare Dame

Premiere: 19. März 2009

In eine psychiatrische Privatklinik in der Nähe von New York wird Mrs. Ethel Savage (Elfriede Ott), eine der reichsten Witwen Amerikas und seit kurzem dank ihrer drei Stiefkinder entmündigt, eingeliefert. Die alte Dame hat sich auch „unmöglich” benommen, wollte sie doch ihr Geld dafür verwenden, die Wunschträume ihrer Mitmenschen zu verwirklichen... Zu dumm nur, dass Ethel 100 Millionen Dollar an einem Ort versteckt hat, den nur sie alleine kennt.

"Sind die Stücke, die „nur“ zur Unterhaltung da sind, zu was gut? - Genügt es, das Publikum zwei Stunden von seinen Tagessorgen zu befreien? - Ist es erlaubt, die Menschen zum Lachen zu bringen? - Darf man Pointen setzen, sich den Kopf zerbrechen, ob die hundertstel Sekunde stimmt, die für den Lacher genau berechnet sein muss? - Dürfen wir Schauspieler wochenlang Proben haben, um einen vergnüglichen Abend zu gestalten? - Unsere Begabung einsetzen, um Spannung zu erzeugen, die nur den Sinn hat, abzulenken von den Sorgen, den Ängsten, die, wenn man sie messen könnte, einen Großteil eines vollen Zuschauerraums ausfüllen würden? 
Ich glaube, wenn all das gelingt, ist eine ganz wichtige Aufgabe erfüllt in einer speziellen, nicht wegzudenkenden Sparte des Theaters. Ärzte sollten es verschreiben. Es ist Therapie. Wenn wir für kurze Zeit Gedanken entführen können, statt zu belasten, haben wir etwas vollbracht - einen Himalaya bezwungen! Die Sorgen holen Sie schon wieder ein, da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Ich sage ein herzliches: Bitte unterhalten Sie sich!"
Elfriede Ott

Der amerikanische Autor John Patrick wurde vor allem für seine Drehbücher bekannt: „Three Coins in the Fountain” (1954), „Love Is a Many-Splendored Thing” (1955), „High Society” (1956), „The World of SuzieWong” (1960). Seine Adaption des Romans „The Teahouse of the August Moon” brachte ihm den Pulitzer Preis und einen Tony Award ein.