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Regie
Christine Wipplinger
Bühnenbild
Friedrich Despalmes
Kostüme
Andrea Bernd
Musik
Michael Rüggeberg
Ignaz Stimmstock, Gitarren- und Geigenmacher in Wien
Christian Futterknecht
Peter Stimmstock, Blasinstrumentenmacher in Krems
Toni Slama
Edmund, erster Arbeiter bei Ignaz Stimmstock
Erich Altenkopf
Patzmann, Portrait- und Zimmermaler
Franz Tscherne
Zopak, Bäckermeister in Brünn
Peter Moucka
Babett, seine Tochter
Tanina Beess
Nanny, seine Mündel
Catherine Oborny
Kipfl, Bäckermeister in Neustadt
Kurt Sobotka
Theres, seine Tochter
Tamara Metelka /
Ildiko Babos
Brandenburger, erster Gesell bei Kipfl
Ronald Kuste
Frau Zaschelhuberin, Tandlerin in Neustadt
Susanna Wiegand
Jacob, Packträger auf dem Neustädter Bahnhof
Robert Grass
Ein Bäckergeselle bei Zopak
Michael Menzel
Kundin
Gerlinde Mussger
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Johann Nestroy
Eisenbahnheiraten
oder Wien, Neustadt, Brünn
Premiere: 8. September 2005
Die beiden Vettern Ignaz Stimmstock aus Wien und Peter Stimmstock aus Krems wollen heiraten. Für
Ignaz ist die Bäckerstochter Theres Kipfl aus Wiener Neustadt bestimmt, Peter soll die
Bäckerstochter Babett Zopak aus Brünn zum Altar führen. Alles scheint gut vorbereitet zu sein. Doch
dem Maler Patzmann gelingt es, durch geschicktes Taktieren und In-die-geographische-Irre-führen am
Ende den Mädchen ihre wahre Liebe zuzuführen. Er selbst geht dabei auch nicht ganz leer aus…
Mit viel Witz und wunderbar rasant gelingt es Nestroy durch die Verdreifachung der
heiratswilligen Paare, durch die Verwendung der drei Orte Wien, Wiener Neustadt und Brünn und mit
Hilfe der noch recht neu- und fremdartigen Eisenbahn als heimlicher Protagonistin, eine erst
langsam anrollende und sich schließlich immer mehr beschleunigende Verwechslungskomödie in Gang zu
setzen.
Pressestimmen:
"Wipplingers Nestroy hat Tempo, Witz und Geist. Das extrem spielfreudige Ensemble setzt trotz
Dampflok-Zeitalter auf Highspeed-Tempo. Vor allem Toni Slama in der Rolle eines neben der Spur
stehenden Instrumentenmachers ist ein Ereignis." (Kurier)
"So, wie die junge Regisseurin Christine Wipplinger das in Szene gesetzt hat, bestätigt sie
sich als ausgesprochene Nestroy-Begabung, wie das Team der Josefstadt. Die Charaktere sind fast
durchwegs ideal besetzt, durch Kürzungen, die dem Stück sehr gut tun, ist die Handlung gestrafft,
mit dem richtigen Quantum Ironie versetzt, um Nestroy ganz harmlos und trotzdem unpeinlich auf die
Bühne zu bringen." (Die Presse)
"Franz Tscherne ist in der Nestroy-Rolle des Malers Patzmann ein pragmatischer
In-die-Irre-Führer, der sich in den teils geschickt aktualisierten Couplets keine Illusionen um den
Zustand der Welt macht. Peter Moucka böhmakelt sich als Bäckermeister Zopak in die Herzen und
Zwerchfelle der Zuseher." (Wiener Zeitung)
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