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Regie
Werner Sobotka
Bühnenbild
Ulrich Schulz
Kostüme
Elisabeth Gressel
Blunt
Michael Niavarani
Handley
Andreas Vitasek
Gronya
Eva Maria Marold
Emily
Dolores Schmidinger
Balthasar
Kurt Sobotka
Reverend Shandy
Siegfried Walther
Carol, Gronyas Tochter
Eva Mayer / Evelyn Ruzicka
Carol
Manuela Linshalm / Anna-Sophie von Gayl
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Anthony Neilson
Schöne Bescherung
Österreichische Erstaufführung Fassung von Michael Niavarani und Werner Sobotka
Premiere: 1. März 2007
Die Polizisten Handley und Blunt (Andreas Vitasek und Michael Niavarani) sind definitiv nicht die
Klügsten: Ausgerechnet diese beiden - mit Intelligenz nur wenig gesegneten -
umständlichen Ordnungshüter müssen am Weihnachtsabend dem betagten Ehepaar Conner eine tragische
Nachricht überbringen. Aus lauter Angst, dass der Schock für Emily und Balthasar Conner zu viel
sein könnte, trauen sich die beiden kaum, den Klingelknopf zu drücken. Als sich aber die Tür
schließlich doch noch öffnet, beginnen die Katastrophen, und ein verwirrenderes Gemenge von
Missverständnissen und bösen Ergebnissen guter Absichten nimmt seinen atemberaubenden Lauf. Jeder
Versuch, endlich Klarheit zu schaffen, stiftet neue Verwirrung, und unsere
Ordnungshüter stolpern von einem Fettnapf in den nächsten...
Mit dieser bösen Komödie liefert der Autor Anthony Neilson ein aberwitziges Beispiel für den
tiefschwarzen britischen Humor, der sich fröhlich-hemmungslos über sämtliche vorstellbare Tabus
hinwegsetzt. Das Stück wurde 2002 mit großem Erfolg am Royal Court Theatre in London in der Regie
des Autors uraufgeführt.
Pressestimmen:
Michael Niavarani und Andreas Vitasek sorgen in den Kammerspielen in „Schöne Bescherung“ für ein
wahres Feuerwerk an Pointen. Selten kann das Publikum so lachen wie bei Anthony Neilsons herrlich
grell überdrehter Komödie, die Regisseur Werner Sobotka im passenden Wohnraum-Bühnenbild (Ulrich
Schulz) perfekt in Szene gesetzt hat.
Einfach wunderbar, wie Niavarani und Vitasek durch allerlei Katastrophen stolpern, wie Tempo
und Timing stimmen, wie dem Zwerchfell fast keine Erholungspause gegönnt wird. Das liegt aber nicht
nur an den entzückend hilflosen Fettnäpfchen-Cops, sondern auch am übrigen Ensemble, das ganz
ausgezeichnet spielt. (Kurier)
Vor allem Andreas Vitasek als beschränkter Polizist entzückt. „Warning! Tripping Hazard!“ steht auf
einem Schild in der Straße mit den bescheidenen Reihenhäusern. Es nutzt nichts; Vitasek stolpert
durch den Abend, dass es eine Lust ist. (Presse)
Andreas Vitasek und Michael Niavarani, das soeben in der britischen Weihnachtsfarce "Schöne
Bescherung" frisch ausgebackene Bühnenpaar, sind ein uneingeschränkter Gewinn. Zwischen der
Ungehobeltheit des fallweisen Nichtschauspielens und dem aber besonderen Gespür für Pointen packen
die beiden zu stattlichen Londoner Bobbys auffrisierten Männer die Palette ihrer Mimikry aus. Sie
zielt ganz auf die Filmkomiker Stan Laurel und Oliver Hardy ab. (Der Standard)
Vitasek und Niavarani blödelten gekonnt zwischen Slapstik und astreinem schwarzen Brit-Humor,
Schmidinger brillierte als meschugge Alte, und Sobotka war hinreißend tragikomisch. (Österreich)
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