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Regie
Janusz Kica
Bühnenbild
Kaspar Zwimpfer
Kostüme
Alfred Mayerhofer
Musik
Arturo Annecchino
Jupiter, in der Gestalt des Amphitryon
Michael Dangl
Merkur, in der Gestalt des Sosias
Stefan Matousch
Amphitryon, Feldherr der Thebaner
Herbert Föttinger / Peter Scholz
Sosias, sein Diener
Siegfried Walther
Alkmene, Gemahlin des Amphitryon
Katharina Zapatka
Charis, Gemahlin des Sosias
Katrin Stuflesser
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Heinrich von Kleist
Amphitryon
Premiere: 12. Mai 2005
Jupiter hat in Gestalt des thebanischen Feldherrn Amphitryon dessen Gemahlin Alkmene zu einer
Liebesnacht verführt. Als der echte Amphitryon am nächsten Tag nach gewonnener Schlacht heimkehrt,
ist er überrascht zu erfahren, dass er bereits die letzte Nacht bei Alkmene verbracht habe. Auch
Alkmenes Zweifel, ob sie mit dem echten Gemahl zusammen war, stürzt sie in eine Verwirrung der
Gefühle.
Die Frage nach der Identität, nach Sein und Schein stehen im Mittelpunkt dieser Komödie, die
oft die Grenzen zur Tragödie streift, vor allem in der Figur der Alkmene, die sich zwischen ihrem
inneren Gefühl und der äußeren Täuschung entscheiden muss. Selbst als Jupiter, der Donnergott, das
Rätsel löst, bleibt sie verstört, verunsichert zurück in ihrer Welt, die kurz die Welt der Götter
war. Regie führte der polnische Regisseur Janusz Kica, bekannt durch seine höchst erfolgreichen
Regiearbeiten wie zuletzt
Sappho und
Liliom.
Pressestimmen:
"Dies ist eine der besten Aufführungen, die man in letzten Zeit im Josefstädter Theater sehen
konnte. Ohne zu Schaden getragene Wurstigkeit, handwerklich fast perfekt, konzentriert, dicht,
Komik und Tragik geschickt ausbalanciert: Das Beste gegeben, nicht nur gut gemeint - gut gemacht."
(Die Presse)
"Janusc Kica inszenierte Kleists "Verwechslungs-Tragödie" in der Josefstadt sehr dicht und
überzeugend, in den komischen Szenen derb, flott und pointenorientiert, in den tragischen
psychologisch klug und berührend. Die Darsteller agieren ausnahmslos stark.
Katharina Zapatka ist eine sehr erotische, sehr elegante Alkmene. In den komischen Rollen
lassen Siegfried Walther (Sosias), Stefan Matousch (Merkur) und Katrin Stuflesser (Charis) keine
Pointe liegen." (Kurier Nachtkritik)
"Ein herausragender Siegfried Walther als Diener Sosias schlägt im ersten Akt den
entscheidenden Ton der Inszenierung an." (Standard)
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