Bisherige Projekte
Projekte 2003-2005
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Projekte 2003-2005
Renovierung der Bühnenlogen
Dank einer sehr großzügigen Spende der Familie Pühringer war es uns im Sommer 2005 möglich, die beiden Bühnenlogen komplett zu renovieren und dadurch in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. So wurden die Logen zum Zuschauerraum hin geöffnet und die Säulen freigelegt und renoviert. Sämtliche Tapisserien, die Brüstung und Seitenwangen wurden erneuert.
Erneuerung der Bestuhlung
Im Sommer 2004 wurde die Bestuhlung am 1. und 2. Rang komplett erneuert. Die Sessel des Hauses waren bereits über 30 Jahre alt und entsprechend renovierungsbedürftig. Angepasst an die modernen Ansprüche des Komforts erfüllen die neuen Stühle höchste ergonomische Anforderungen. Eine die natürliche Körperhaltung unterstützende Rückenpolsterung garantiert höchste Sitzqualität.
Das Reinhardt-Zimmer
Das ehemalige Arbeitszimmer Max Reinhardts im Theater in der Josefstadt wurde im Sommer 2004 renoviert und originalgetreu ausgestattet.
Die historischen Luster in den Stäußelsälen
Drei historische Luster - darunter einer mit 60 Flammen - und zwölf Wandleuchten erhellen die Sträußelsäle, zwei Luster und neun Wandleuchten die angeschlossenen Nebenräume. Die antiken Luster und Leuchten wurden im Sommer 2003 von der Manufaktur Dotzauer stilgerecht restauriert. In behutsamer Kleinarbeit wurden sie auseinandergenommen und frisch verkabelt, Lampenfassungen erneuert, beschädigte Lusterteile repariert oder originalgetreu nachgebaut und dann vorsichtig mit Blattgold belegt.
Der gelbe Salon
Der Gelbe Salon wurde im Sommer 2003 dank einer großzügigen Spende der POK Pühringer Privatstiftung renoviert. Die Restaurierarbeiten umfassten die Decke mit vergoldeten Ornamenten, Ölgemälde, vergoldete Abdeckleisten an den Wänden, Türumrahmungen, drei Damenportraits, Armlehnsessel, Konsolentische und eine Glasvitrine.
Der Orchestergraben
des Theaters in der Josefstadt wurde im Sommer 2003 wieder geöffnet und bespielbar gemacht. Bis in die Direktion von Josef Jarno (1899-1923) standen immer wieder Operetten, Opern und Volksstücke mit Gesang von Nestroy und Raimund auf dem Spielplan. Max Reinhardt stellte das Sprechtheater in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Intentionen und ließ 1923 den Orchestergraben des Theaters zur Vergrößerung des Bühnenraumes schließen.
Das Bühnenportal
Im Sommer 2002 wurde das Bühnenportal des Theaters in der Josefstadt durch den Restaurator Franz Hobl restauriert. Die Applikationen waren zum Teil sehr stark beschädigt und kaputte Teile mit Silikon verklebt. Einige unfachgerechte Ergänzungen wurden im Zuge der Arbeiten sichtbar. Die Wände hatten teilweise sehr starke Risse. Schlechte Ergänzungen wurden abgenommen, eingerissene oder weiche Applikationen wurden mit Papier- und Leinenstreifen gefestigt.
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Förderer gefunden!
Die mit der kompletten Erneuerung der Theatersessel zusammenhängenden Ausgaben beliefen sich auf ca. € 300.000,-. Für 400 Theatersessel konnten wir Förderer finden und außerdem € 72.000,- an zusätzlichen Spendengeldern verzeichnen. Die Einnahmen der Benefizsoirée am 4. November 2004 betrugen € 12.000,-. Der Verein der Freunde des Theaters in der Josefstadt hat im Sommer 2004 die Erneuerung der Bestuhlung am 1. und 2. Rang mit € 60.000,- unterstützt.

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