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Zu sehen in:
Eine etwas sonderbare Dame
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Elfriede Ott
Kammerschauspielerin, Professor, Ensemblemitglied, Ehrenmitglied
Homepage Elfriede Ott
Elfriede Ott, nicht nur eine der populärsten Schauspielerinnen Österreichs, sondern auch Diseuse,
Malerin, Regisseurin, Schriftstellerin und Lehrerin, wurde als Tochter eines Uhrmachers in Wien
geboren. Nach Schulabschluss absolvierte sie auf Wunsch des Vaters die Uhrmacher-Gewerbeprüfung,
nahm aber bereits während dieser Zeit heimlich Schauspielunterricht und debütierte in Gerhart
Hauptmanns
Die goldenen Harfe am Burgtheater, dem sie in der Folge
fünf Jahre angehörte. Nach Bühnenerfolgen im klassischen Repertoire und Wanderjahren in Graz,
Hamburg und Zürich startete sie in den 50er Jahren ihre Karriere als Kabarettistin. 1958 kam sie
ans Theater in der Josefstadt.
Gemeinsam mit ihrem langjährigen "Lebensmenschen" Hans Weigel, gründete sie 1983 die Maria
Enzersdorfer Festspiele, die sie als Intendantin und Regisseurin prägt. Durch unzählige
Theateraufzeichnungen und als Mitglied der legendären TV-Serie
Die liebe Familie wurde sie auch einem breiteren Publikum
ein Begriff.
Nebenbei entstanden zahlreiche Solo-Programme. Seit einem ersten Abend der Wiener
Konzerthausgesellschaft zusammen mit Kammersänger Julius Patzak, Prof. Erik Werba, war sie,
zusammen mit Hans Weigel, wesentlich an der Entdeckung und Wiederbelebung der fast verschollenen
Wiener Komödie beteiligt. Ihre Programme mit Texten, Liedern, Chansons, Couplets, Parodien -
musikalisch begleitet oder im Solo, umspannen die Zeit der Wiener Volkskomödie bis zur Gegenwart.
Der Titel ihres Programmes
Phantasie in Ö - Dur ist ihr Markenzeichen geworden.
Zuletzt war sie im Theater in der Josefstadt zu sehen in
Das vierte Gebot und in den Kammerspielen in
Mich hätten Sie sehen sollen und
Der Panther.
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